Mit Billig-Modulen ist’s ein bisschen wie mit Discounter-Schokolade: Man hat Vorurteile, aber am Ende schmeckt sie meistens ziemlich gut – und der Geldbeutel freut sich noch mehr. Ich hab 2021 auf mein Westdach 14 Longi-Module geschraubt (mit lokalen Elektriker, kein fancy Anbieter) und die Teile werkeln seitdem wie Uhrwerk – kein Ausfall, kein Ekelfleck, keine „Modul-Tränen“ bei Starkregen. Die 25 Jahre Garantie? Joa, ob ich das noch erlebe, steht auf einem anderen Zettel, aber klappern tun die bislang null.
Den Wechselrichter (Growatt) hatte ich auch auf’m Zettel – der chinesische Schnapper ist lauter als ein zickiger Wecker beim Einschalten, aber läuft. SMA hätte mehr gekostet, macht aber im Alltag auch kein Kaffee... Mein Tipp aus der Bastel-Ecke: Wenn du selbst Hand anlegst, spar bloß nicht an der Elektrik! Aber Montageschienen anschrauben und Module festmachen, das geht auch mit zwei linken Händen.
PS: Installateure aus’m Ländle waren bei mir billiger als die Großanbieter mit Werbebrief – ist aber wie beim Bäcker: erst probieren, dann entscheiden…