Bisschen off-topic, aber ich hab letztens beim Nachbarn gesehen, wie der sich einen Batteriespeicher aus alten E-Bike-Akkus gebastelt hat... ehrlich gesagt, war mir das zu heikel, weil die Dinger ja doch ordentlich Bums haben, wenn man was falsch macht. Da ist die Schwelle für DIY echt schnell erreicht, zumindest wenn’s um Sachen geht, die im Haus stehen und im Zweifel auch mal brennen können. Ich würd's nicht machen, aber faszinierend war’s irgendwie.
Beim Aufbau der Anlage selbst würd ich sagen: Schienensystem, Haken und Module – klar, das geht mit etwas Mut zur Höhe und gescheiter Vorbereitung. Zwei Hände mehr schaden da nie, der Kram ist schwerer als gedacht, besonders wenn man oben auf nem alten Ziegeldach rumturnt. Mach dir vorher 'nen Plan, wie du Werkzeug und Material sicher aufs Dach bekommst. In meinem Fall war das ein alter Seilzug – improvisiert, aber hat funktioniert. Ist jetzt vielleicht ne blöde Frage, aber habt ihr schon mal mit nem kleinen Gerüst gearbeitet? Mir ist das Risiko beim auf-die-Leiter-balancieren einfach zu hoch…
Was den Zeitfaktor angeht: Ich hab mir damals eingeredet, das in drei Wochenenden zu schaffen. Am Ende stand ich nach zwei Monaten immer noch mit dem Multimeter auf dem Dach. Irgendwas ist immer – mal fehlt eine Spezialschraube, mal spielt das Wetter verrückt. Unterschätzt das echt nicht, vor allem wenn’s euer erstes größeres Projekt auf dem Dach ist.
Versicherung würd ich noch ansprechen: Wenn du selbst bastelst, unbedingt alles dokumentieren, Fotos machen, Kassenbons sammeln. Hab ich bei mir gemacht, weil der Versicherungsfuzzi wissen wollte, wie die Verkabelung verlegt wurde. Vielleicht bisschen übertrieben, aber sicher ist sicher. Was Garantie angeht… bin mir nicht 100% sicher, aber sobald du an den Modulen oder am Speicher rumschraubst, sehen die Hersteller das meist nicht so gern.
Am Ende: Trau dich an die Sachen, bei denen du dich sicher fühlst, alles andere lass den Elektriker machen – der schimpft zwar, wenn er „Laienarbeit“ sieht, aber Hauptsache, du bist aus’m Schneider, falls was ist. Vielleicht mal als Gedanke: Ein guter Kompromiss ist, alles so vorzubereiten, dass der Profi nur noch anschließen und prüfen muss. Spart Geld und Nerven.