Mein Weg ins Forum – Eine persönliche Geschichte

  • Ich lebe mit meiner Frau in einem gut gedämmten Haus, Warmwasser mit Durchlauferhitzern und Sölker Marmorheizung. Heizen tun wir überwiegend mit Holz. Bin 70 Jahre alt, da denke ich langsam daran weniger mit Holz zu heizen und endlich eine Solaranlage zu installieren.

    Bisher haben mich die hohen Kosten daran gehindert den Plan umzusetzen. Ich bin voller Tatendrang, mir fehlt nur der Plan.:/

    Ich suche Informationen wie ich Berechnungen für mein Vorhaben erhalte, versch. Dachflächen und Dachneigungen auf Wohnhaus und Gartendächern. Lange Wege (ca. 40 m) aus dem Garten zum Haus. Natürlich müsste ich wissen wie die Module zu schalten sind, Reihe oder parallel? Oder wohin mit dem Speicher und dem Gleichrichter, brauche ich einen oder mehr Gleichrichter:?:

    Für Ratschläge zur Zusammenstellung meines Bausatzes bin ich wirklich sehr dankbar :) und hoffe alles hier zu finden.

  • Hallo Fred,

    du bist nun freigeschaltet.

    Reihe oder parallel

    Die werden in der Regel in Reihe geschaltet. Parallel wäre zuviel Strom. Manchmal macht man auch eine Kombination von beidem. Es kommt wie gesagt drauf an.

    Meine konnte ich komplett in Reihe schalten. Habe 2 Eingänge in meinem Wechselrichter. Da passt das. Das kannst du übrigens auch ausrechnen, wie du das schalten musst.

    Das kommt auf deinen Wechselrichter an, wieviel Spannung der verträgt. Besser ist viel Spannung, wenig Strom (so mal grob gesagt), denn viel Strom (Ampere) bedeutet grösserer LEitungsquerschnitt bzw kürzere Kabel. Besser ist, wenn die Spannung stimmt ;) und daran geschraubt wird.

    Wie gesagt, es kommt auch auf das verbaute Material an.

    Speicher und Gleichrichter.. Erkläre mir das mal mit dem Haus.. Also am besten ist es doch, wenn es im Haus ist. Bitte bedenke, das das Solarkabel nicht zu lang sein kann/sollte..

  • Bin 70 Jahre alt

    Wolltest das denn komplett selbst machen? Also ja, ist auch meine Empfehlung, da es sehr viel günstiger ist... Habt ihr einen Elektriker in der Familie? Bitte den auch mal fragen...

    Dann sind manche Solaranlagen genehmigungspflichtig, andere nicht. Ich habe 10KW und 5KW Speicher. Das reicht für mich dicke.

    Ist aber eine sogenannte Off-Grid Anlage.

  • Hallo Alex,

    danke bin ich froh mich mit jemanden austauschen zu können. Ja ich möchte möglichst viel selber machen, nur den Anschluß durch einen Fachbetrieb.

    Mein Wunsch wären so ~ 20 KWp mit ca. 16 KW Speicher. Ich denke, wenn wir im Winter wenigstens tagsüber die Sölker Marmorheizung nutzen wollen, müsste ich damit auskommen. Ich möchte eigentlich nur autark werden. Mir ist klar dass wir damit im Sommmer viel zu viel Strom haben... vielleicht tu ich ja noch was Gutes für die Energiewende

    Ich plane die Gartenhäuser ebenfalls zu nutzen, hab sie mit hellem Trapezblech belegt. Ich dachte das ich den erzeugten Strom über 6 mm² Kabel von den Gartenhäusern zum HWR führe. Es befindet sich bereits ein Balkonkraftwerk (auf einem Dach,Trina Vertex S+ 430 Wp bifacial). Der HWR ist in dem Anbau mit Flachdach (fast immer Schatten) neben dem Haus (45° Betondachsteine), zwischen Garage und Haus ca. 25 m zum ersten Gartenhaus. Ich füge ein paar Bilder zum bessseren Verständnis als Anlage bei.

    Schon jetzt vielen Dank, tolle Sache dieses Forum.

  • Ich möchte eigentlich nur autark werden.

    Möchtest auch nix einspeisen wg der Einspeisevergütung? Dann meine ich, kannste das wie ich machen. Ich bin Off Grid. Off Grid bedeutet ohne Netrzeinspeisung, allerdings kann, wenn die Batterie leer ist und die Sonne nicht scheint auch vom Grid, also vom Netzbetreiber importiert werden.

    Diese sind in der Regel, bitte mach dich da in Hessen schlau, genehmigungsfrei.

    Ich kann dir das gerne mal durchrechnen, ich habe für alles ca 4000 bezahlt. Die Solarmodule waren eines der günstigen Sachen. So ca 50-60 Euro nach 500W pro Stück kannste etwa rechnen.

    8,5 KW 1 Phasenwechselrichter habe ich von Growatt. Kostenpunkt etwa 500€, ich würde ihn mir aber nicht nochmal kaufen, da 1 Phase nur belegt wird. Besser sind da wohl 3 Phasen.

    16KW Batterie, wäreste im Growat Ökosystem bei etwa 3-4000€. Auch da muss alles zusammenpassen!!!! Einfach Batterie anklemmen ist nicht! Muss mit Wechelrichter etc kompatibel sein.

    6mm Kabel wirste brauchen im Querschnitt. Du musst auch schauen, wieviele Eingänge du dann hast. Da musste errechnen, wieviele Module du in Reihe schalten kannst. Das ist das einfachste ;)

    Ich komme mit 10KW mit 2 Eingängen aus, das passt grade so. Da wird bei mir auch nix parallel geschaltet. Die einfachste Lösung ist in Reihe, also seriell. Damit steigt allerdings die Spannung, das muss der Wechselrichter können.

    Aja, von den Händlern gibt es riesige Unterschiede bei den Preisen. Da bitte unbedingt vergleichen, so kannst du tausende von Euros sparen.

    Das nächste ist: Wie wirds montiert. Also die sollen ja nicht beim ersten Lüftchen vom Dach fliegen. Da habe ich auch eine Lösung gefunden, und wird selbst gemacht :)

    Das montieren/frstmachen ist kein einfaches Unterfangen und ist leider auch, finde ich persönlich, teuer. Habe mich selber für eine günstige Variante OHNE Winkel entschieden.

  • Werde wohl im Sommer viel zu viel erzeugen, deshalb ist noch offen ob ich einspeisen werde. Muß mich jetzt damit beschäftigen wie ich die Solarmodule im Garten schalte, damit ich sie wirtschaftlich mit dem Gleichrichter im HWR oder Garage verbinden kann.

    Ist es sinnvoll die 4 Module 430 Watt zu erhalten, könnten auf das Dach Richtung Süd/ Ost Ost im Garten. Die andere Seite wo sie jetzt sind geht Richtung Süd Süd / West, dort können dann 6 Module installiert werden. Die anderen Dächer im Garten sind in fast gleicher Richtung wie die Dachfläche des Hauses ausgerichtet, halt Flachdach. Insgesamt nochmal 8 bis 10 Module. Ich könnte also im Garten 18 bis 20 Module unterbringen.

    Habe bei OTTO 8 Flachdachhalter für 97,59 € gefunden, denkst du die sind O.K. ?

    https://www.otto.de/p/gliese-solarmodul-balkonkraftwerk-halterung-fuer-flachdach-114-cm-solarpanel-halterung-8-st-solarmodul-halterungen-montagezubehoer-S0SBI0AM/#variationId=S0SBI0AMSM3O&PProductId=S0SBI0AM51X&PCountry=DE&PLanguage=DE&AffiliateID=51affeec845959471ab3a1d456bfb0702092f6407e2ac76ac293ea578805ad16

    • Einfach zu installieren, steigert die Effizienz der Solarmodule um bis zu 25%.

    Naja, ich halte davon wenig. Für meine 20!!! Module habe ich eine einfachere Lösung gefunden und verzichte auf die 25% Effizienz.

    Mein System hat 20 Module, Bifizidial und auf der Hauptseite 500Watt. Also 10 KW. Mein Wechselrichter macht aber nur 8,5 KW mit. Ich habe aber trotzdem 20 Module,

    denn die Befestigung... da habe ich eine andere Lösung gefunden. Viel günstiger, kommt jetzt aufs Flachdach :) Allerdings OHNE Neigung.

    Warum?

    Mein Bruder ist Bauingenieur und meinte auch das mit Neigung einfach das eher vom Dach fliegt. Hat er recht, auch muss das Dach, selbst wenn es flach ist, gut befestigt und eine Statik (positiv) haben. Bei mir kommt jetzt alles auf mein Carport ( ist ein etwas grösseres...)

    Ich such dir das mal raus, was ich da habe:

    https://amzn.to/3XvD2nu (Referee Link, ich könnte dadurch bei Kauf eine Provision erhalten, dadurch wird das Produkt nicht teurer)

    Das habe ich ganze 2 mal. Für 20 Module, und das passt.

    Von dieser Schrägeffizienz halte ich nix, lieber mehr Module, dann ist auch bei wenig Sonnenschein noch Spannung drauf.

    Aja und rechne das bitte, wie der Wechselrichter das verträgt, bzw plane danach. In der Regel wird in Reihe geschaltet... Sonst brauchste echt dicke Kabel, da mehr Strom durchfliessen muss. Dadurch wird das ganze erhitzt. Nimm aber auf jeden Fall die mit 6mm Querschnitt. Biste immer auf der sicheren Seite.

  • Ja wegen Sturmempfindlichkeit hab ich mir auch Gedanken gemacht. Das Bolkonkraftwerk steht seit 2 Jahren auf dem Dach. Hatten aber noch keinen richtigen Sturm. Danke für den Tip mit den Haltern.

  • Wegen den Haltern... Also das muss schon passen. Also bei mir ist alles dabei, sogar Schrauben.

    ABER

    Es passt halt nicht für jedes Dach, und ich muss auch etwas tricksen.

    Das Dachblech bei mir ist zu dünn, das würde niemals so halten. Also auf der anderen Seite muss eine Art "Konter", da habe ich mich für Dachlatten entschieden.

    Also Vorboren, Dachlatte auf der anderen Seite und dann fest machen. Da das dann auch direkt auf dem Dach liegt, kann wenig passieren. Bei deiner Lösung, da kann der Wind richtig greifen. Also mit Winkel. Das muss dann... naja wie soll ich sagen... richtig richtig fest sein.

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